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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Der fliegende Holländer – Richard Wagner, IOCO Kritik, 03.05.2022

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Uschi Reifenberg
03. May 2022
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner
NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Richard Wagner

– Die Sehnsucht nach einem anderen Leben –

von Uschi Reifenberg

Man sagt, dass kurz vor dem Tod das Leben noch einmal wie im Zeitraffer an einem vorüberzieht und die wichtigsten Ereignisse in einer Art filmischer Rückblende final erinnert werden. Ganz gleich, ob man eines „natürlichen Todes“ stirbt, oder den Freitod wählt wie Senta, die erste von Wagners großen Frauengestalten, die in einem radikalen Akt der emanzipatorischen Selbstbefreiung aus einer unerträglichen Realität ausbricht und Erlösung durch Selbstauslöschung wählt.

Das Regieteam der Mannheimer Neuinszenierung des Fliegenden Holländer stellt die traumverwirrte Senta ins Zentrum ihrer Inszenierung, die Figur mit dem größten psychopathologischen Potenzial, dessen vielfache Varianten seit Harry Kupfers legendärer Bayreuther Inszenierung im Fokus vielfacher analytischer Deutungen steht. Roger Vontobel erzählt hier die Geschichte retrospektiv, als Traum Sentas, in dem sich Realität und Fiktion überlagern, beginnend am Ende, dem Moment kurz vor ihrem Selbstmord.

Der fliegende Holländer am NTM
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Zweimal musste die Premiere des Fliegenden Holländer pandemiebedingt verschoben werden, im dritten Anlauf konnte die lang erwartete Vorstellung endlich stattfinden und wurde vom Publikum zu recht enthusiastisch gefeiert. Zudem wurde die Aufführung als Livestream übertragen, worauf Intendant Albrecht Puhlmann kurz vor Vorstellungsbeginn hinwies. Für den kurzfristig verhinderten Patrik Zielke sprang Sung Ha als Daland ein.

Dem Inszenierungsteam ist zweifellos ein Gesamtkunstwerk gelungen, bestehend aus der Regie von Roger Vontobel mit Maren Schäfer, Bühnenbild: Fabian Wendling, Kostüme: Ellen Hofmann, Choreografie: Zenta Haerter, Video: Stefan Bischoff und Licht: Florian Arnholt.

Wirkungsmächtig beherrscht das abstrakt anmutende Bühnenbild die Szene, dessen 53 diagonal gespannte Seilwinden multifunktional eingesetzt werden und unterschiedliche nautische Räume entstehen lassen. Sie ermöglichen verschiedene Perspektiven, werden zu Schiffstauen und illustrieren die raue Seemannswelt sowie die Spinnerei der Frauen im 2. Akt, die eine Art Arbeitslager darstellt. Die Seile werden hier zu Stricken, mit denen sich die Spinnerinnen ihre Taille schnüren und Senta sich am Ende erhängt.

Die Arbeiterinnen machen sich in Kostümen der fünfziger Jahre zurecht, um auf dem Heiratsmarkt zu bestehen und in einem eng gefassten Leben einer kleinbürgerlichen Zukunft entgegenzusehen. Die bunten Kostüme der Frauen sind einige wenige Farbtupfer in einem durchweg grauen, dunkel gehaltenen Bühnenbild.

Sentas Amme Mary im engen grünen Kostüm ist hier eine von vier geklonten Gouvernanten, die der „Aunt Lydia“ in Margaret Atwoods Roman The Handmaid’s Tale nachempfunden ist. Sie hat, als gestrenge Aufpasserin, ihre Untergebenen und Senta fest im Griff. Auch Daland darf farblich hervorstechen, er ist mit weinrotem Gehrock eine skurrile Figur und „von Leonardo di Caprios Darstellung des Calvin Candie in „Django Unchained“ inspiriert“ ( Ellen Hofmann).

Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer © Christian Kleiner

Senta trägt ein weißes Jungmädchen- Kleid mit kurzem Spitzenrock und leuchtet engelsgleich in der Finsternis. Äußerer Ausdruck ihrer schizoiden Verfassung ist ein schwarzer Teilumhang, den sie immer dann umwirft, wenn die Holländer-Welt von ihr Besitz ergreift. Blondgelockt, mit verstörtem Blick aus dunkel umrandeten Augen, hat sie etwas Starres, Unlebendiges.

Der Holländer erscheint als mythische Figur wie von Wagner vorgeschrieben: bleich, mit schwarzem Gewand und ebensolchen Locken. Weniger bedrohlich als Mitleid heischend und in sich gefangen, erinnert er mit seinem Charisma ein wenig an Johnny Depp.

Sentas Verlobter Erik ist ein einfühlsamer, leidender und wahrhaft liebender Mann, der in seiner Hilflosigkeit spürt, dass ihm Senta immer mehr entgleitet. Der Steuermann tritt als  langhaariger Außenseiter mit Wollmütze auf, der sich im 3. Akt mit einer Verletzung herumschleppt, die ihm wohl seine brutalen Kollegen zugefügt haben. Die Seeleute sind eine Gruppe von ziemlich groben Gesellen, die sich mit vulgären und „eindeutigen“ Gesten brüsten und Gewalt gegen die Frauen ausüben.

Weiterhin dienen die Seile als Bühnenteiler, sind gleichzeitig Hindernis, Fangnetz, Gefängnis oder Schutzraum für die Akteure. Ein fahrbares Treppengerüst auf einer Drehbühne wird als Schiffsdeck eingesetzt oder als Aussichtsplattform mit Suchscheinwerfer. Vom Schnürboden senkt sich das Holländer-Schiffsskelett herab, ein imposanter Effekt, der mittels einer leistungsstarken Bühnentechnik perfekt in Szene gesetzt ist. Magische Videoprojektionen zeigen den aufgewühlten Ozean, Meeresgrund sowie Fjordlandschaften; ästhetische und eindringliche Bilder der unbeherrschbaren Naturgewalten. Raffinierte Beleuchtungswechsel sorgen für eine gespenstische Atmosphäre, geheimnisvoll, beklemmend und voller Düsternis.

Wenn die Kamera Sentas überdimensionales Gesicht immer näher heranzoomt und sich schließlich über ihr Auge Zutritt zu ihrem Innersten verschafft, läuft das Kopfkino auf Hochtouren und gibt Einblick in ihre repressive Lebenswelt.

Senta lebt in kapitalistisch geprägten Verhältnissen, gefangen in einem Käfig unentwirrbarer Verstrickungen, in dem ihre Zukunft als weibliches Objekt vorbestimmt ist. Sie träumt sich hinein in ein sinnhaftes Leben fernab jeglichen materialistischen Strebens und ersinnt sich eine eigene Welt, in welcher sie ihre Sehnsucht auf eine erlösungsbedürftige Figur projiziert: Den fliegenden Holländer, dessen „unglückseliges Schicksal“ sie seit ihrer Kindheit nicht mehr losgelassen hat und dem sie sich seelenverwandt fühlt. Ihr Selbstmord ist eine Befreiungstat mit der sie sich und den imaginierten Holländer rettet.

Richard Wagners „Romantische Oper“ steht in der Tradition des deutschen Singspiels,  Beethovens Fidelio, der Werke Heinrich Marschners, Louis Spohrs oder Carl Maria von Webers, dessen Freischütz Wagner ganz besonders beeinflusste und der übrigens vor kurzem am NTM in einer spannenden Neuinszenierung Premiere hatte.

 Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer, hier Michael Kupfer-Radecky als Holländer © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer, hier Michael Kupfer-Radecky als Holländer © Christian Kleiner

Thematisch knüpft der Holländer im NTM an die literarische Gattung der Gespenstergeschichten an, die zurückgeht auf die Sage des holländischen Seefahrers, der in fernen Urzeiten das „Kap der guten Hoffnung“ umsegeln wollte und den Teufel herausforderte. Dieser verdammte ihn, in Ewigkeit auf den Weltmeeren umherzusegeln. Nur alle sieben Jahre darf er an Land kommen, Erlösung von seinem Leiden kann er nur finden, wenn eine liebende Frau ihm für immer treu bleibt.

Wilhelm Hauff thematisierte „Die Geschichte vom Gespensterschiff“,  ebenso E.T.A. Hoffmann, Ludwig Bechstein oder Edgar Allan Poe. Die beliebte Gattung der Seemannslegenden wurde von Dichtern der Romantik im 19. Jahrhundert vielfach beschrieben, und die Faszination des verdammten Seemanns ist bis heute ungebrochen, sie findet im Kinohighlight Fluch der Karibik eine aktuelle Fortsetzung.

Den größten Einfluss auf Richard Wagners Ausführung des Holländer Stoffes hatte wohl Heinrich Heines Erzählung Die Memoiren des Herren von Schnabelewopski, in welcher der Erlösungsgedanke durch eine liebende Frau bereits ausführlich gestaltet ist. Wagners Lebensthema, die Erlösung, zieht sich vom Holländer bis zum Parsifal durch sein ganzes Schaffen. Wie so oft in Wagners Leben wird erst ein autobiografisches Erlebnis zur Initialzündung für eine neue Komposition.

1839 befand sich Wagner mit seiner Frau Minna wieder einmal auf der Flucht vor seinen Gläubigern und segelte von Riga über London nach Paris. Auf See geriet das Schiff in einen verheerenden Sturm, der den Kapitän zwang, in einer norwegischen Bucht notzuankern. Die Rufe der Seeleute, das Toben des Orkans und die geisterhafte Stimmung verewigte Wagner später musikalisch in seinem Fliegenden Holländer.

Der fliegende Holländer ist die früheste Oper Wagners, die auf seinen Wunsch in den Kanon der zehn Bayreuther Werke aufgenommen wurde. Komponiert 1841 in Paris, 1843 wurde sie an der Dresdner SemperOper uraufgeführt, und mehrfach umgearbeitet. Es existieren zwei musikalisch unterschiedliche Schlüsse, 1861 fügte Wagner den tristangetränkten meistgespielten Erlösungsschluss hinzu.

Wagner verließ mit dem Holländer die konventionelle Nummernoper mit ihren Arien, Ensembles und Rezitativen und beschritt den Weg zum durchkomponierten Musikdrama, auch wenn die „alten“ Strukturen formal noch deutlich zutage treten, jedoch in Auflösung begriffen sind.

Wagner bezeichnete die „Ballade der Senta“ als Keimzelle und dramatisches Zentrum der Oper, er schreibt später: „In diesem Sinne legte ich unbewusst den thematischen Keim zu der ganzen Musik der Oper nieder: Es war das verdichtete Bild des ganzen Dramas wie es vor meiner Seele stand, und als ich die fertige Arbeit betiteln sollte, hatte ich nicht übel Lust, sie dramatische Ballade zu nennen“. Hier werden auch zum ersten Mal die Leitmotive als konstituierendes Element des Musikdramas evident, das Wagner später im Ring des Nibelungen zur Vollendung führen wird. Die Ouvertüre der Oper, auch populär als „Meeres-Sinfonie“ bezeichnet, vereinigt in sich schon die wichtigsten Motive des ganzen Werkes und nimmt in komprimierter Form quasi das ganze Drama vorweg.

Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer, © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Der fliegende Holländer, © Christian Kleiner

Roger Vontobel spaltet die Persönlichkeiten der Protagonisten auf, indem er Senta und Holländer jeweils zwei Traum-Tänzer zuordnet, welche die inneren Befindlichkeiten beider Figuren in ausdrucksvollen Choreografien darstellen und äußerlich den Sängern gleichen. Durch diese Aufspaltung werden beide Sänger zu Vermittlern der rein musikalischen Aussage, die Tänzer machen die Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken der Hauptfiguren sichtbar oder kontrapunktieren das Innenleben der Figuren mit ihren Tanzaktionen

Für die Personenführung ist dieser Kunstgriff nicht ganz unproblematisch, gestalten die Sänger ihre Rollen weitestgehend statuarisch und ohne schauspielerischen Ausdruck, was der Darstellung nicht gerade zuträglich ist. Der Holländer bleibt gestalterisch blass, die Sängerin der Senta wirkt manchmal wie ferngesteuert und singt mitunter ohne innere Beteiligung.

Die Tänzer Delphina Parenti, das Senta Double  und Michael Bronczkowski, das alter ego des Holländer, zeigen beeindruckenden Ausdruckstanz, stellen Körperkontakt zueinander und zu den Sängern her und verdeutlichen die Utopie, das Unsagbare hinter dem Text.

Der kanadische Dirigent Jordan de Souza war zuletzt im 3. Mannheimer Akademiekonzert am Pult des Nationaltheater Orchesters zu erleben. Im Holländer überzeugte er nun mit einer energiegeladenen, zupackenden und präzisen Ouvertüre. De Souza ließ das aufgepeitschte Meer heranbranden, setzte auf flüssiges Tempo und erzeugte einen extrovertierten, offenen Klang mit beeindruckenden Höhepunkten. Er stellte die Dramatik in den Vordergrund und balancierte die einzelnen Register bestens, mit starker Fokussierung auf dem tiefen Blech. Den lyrischen Stellen fehlte es ein wenig an Innerlichkeit und Zartheit, manchmal wirkten die Pausen etwas zerdehnt, die Balance leicht unausgewogen. Der Matrosenchor im 3. Akt geriet zu schnell und die Koordination zwischen Bühne und Graben dadurch außer Kontrolle. Kleine Unsauberkeiten, vor allem in den Hörnern, waren vielleicht dem dramatischen Ausdruck geschuldet.

Michael Kupfer-Radetzky singt einen wirklich schönen, noblen und vor allem leidenden Holländer. Sein Monolog im 1. Akt „Die Frist ist um“ geht absolut unter die Haut. Beeindruckend aufgebaut, kultiviert, mühelos, perfekt auf Linie gesungen und dabei mit vorbildlicher Deklamation wird diese Rollen-„Visitenkarte“ zu einer exzellenten Darbietung. Kupfer-Radetzky teilt sich die dramatischen Höhepunkte klug ein, die verinnerlichten weichen Passagen versieht er mit unsentimentalem baritonalem Schmelz. Am Ende, bei seinem „Coming out“ fehlt es der Stimme noch an metallischer Durchschlagkraft.

Daniela Köhler als Senta ist eine Gefangene ihrer selbst und  längst nicht mehr durch ihr Umfeld  erreichbar, Ihre Entscheidung zum Suizid ist längst gefallen, so produziert sie Töne, die fast losgelöst von ihrem Seelenleben zu sein scheinen. Daniela Köhler beeindruckt in erster Linie mit unforcierten Spitzentönen, vor allem auch am Schluss, wenn sie sich endlich vom Leid erlösen kann. Ihr Sopran hat eine helle Färbung und besitzt Durchschlagskraft, im Erlösungsthema der Ballade hat die Stimme im piano mit Intonationstrübungen zu kämpfen, vermisst man Legatogesang und Phrasierungswillen.

Jonathan Stoughton singt einen ausgezeichneten Erik. Hier reift ein  Heldentenor heran, der die wichtigsten Tugenden des Wagner Gesangs vereint: Timbre, dramatische Durchschlagskraft, Ausdauer und Deklamationsfähigkeit. Er singt eine spannende und mühelose „Traumerzählung“ im 1.Akt und verleiht dem Erik keine larmoyante Attitüde, sondern kämpft für seine Beziehung mit Senta. Stoughtons Tenor klingt geschmeidig, ist in allen Lagen mühelos und besticht durch wahrhaftigen Ausdruck. Kleine konditionelle Schwächen am Schluss sind zu vernachlässigen.

Dem Daland gibt Sung Ha die Überheblichkeit des reichen Geschäftsmanns, der seine Umwelt und vor allem seine Tochter für seine Finanzgeschäfte instrumentalisiert. Er besitzt  komödiantisches Talent, das er vor allem im 2. Akt bei „Mögst du, mein Kind“  bestens einsetzt. Sein wohlklingender und ausgeglichener Bass ließ kaum Wünsche offen.

Sehr überzeugend sang Juray Holly den Steuermann, mit leicht ansprechendem und tragfähigem lyrischen Tenor. Seine Arie „Mit Gewitter und Sturm“ im 1. Akt gelang mit strahlenden Spitzentönen und guter Artikulation. Als verletzter Matrose, der sich herumquälte, durfte er im letzten Akt auch darstellerisch glänzen. Marie-Belle Sandis als Mary komplettierte die Sängerriege.

Eine hervorragende Leistung zeigte der Chor unter der Leitung von Danis Juris, stimmgewaltig, homogen und bestens abgestimmt liefen die Chöre in den anspruchsvollen Szenen im 3. Akt zu Höchstform auf.

Viel Beifall und Bravorufe für alle Mitwirkenden nach einem glanzvollen Wagner Abend.

Der fliegende Holländer am NTM, die weiteren Termine 18.5.; 26.5.; 12.6.2022

—| IOCO Kritik Nationaltheater Mannheim |—


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