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ARNOLD SCHÖNBERG OPERA VON HEUTE AUF MORGEN

Arnold Schönberg

Von heute auf morgen

Max Blonda

Bemerkung

Uraufführung: 01. Februar 1930 in Frankfurt

Ort Zeit

Ein modernes Wohnschlafzimmer, Gegenwart.

Personen

der Mann (Bariton), die Frau (Sopran), der Sänger (Tenor), die Freundin (Sopran), das Kind (Sprechrolle)

Handlung

Die Frau und der Mann kommen spät von einer Feier zurück. Als die Frau zu Bett gehen möchte, wehrt der Mann ab. Er möchte noch über die Freundin der Frau sprechen, welche er auf der Feier getroffen hat Die Frau ist verärgert über die Faszination ihres Mannes zu ihrer Freundin und meint, es sei leicht die Männer zu faszinieren, wenn man sich nicht um Kinder und Haushalt kümmern muss.

Außerdem wirft die Frau ein, habe auch sie den ganzen Abend Komplimente von dem angesehenen Sänger bekommen. Sie hält ihrem Mann vor, er lasse sich von der modernen Freundin blenden, und jede Frau kann sowohl gute Mutter und Ehefrau wie auch eine moderne und faszinierende Frau sein.

Der Mann glaubt ihr nicht, was die Frau zum Anlass nimmt, sich zu schminken und verführerische Kleidung zu tragen. Daraufhin macht der Mann ihr den Hof und zeigt seine Eifersucht gegenüber dem Sänger. Die Frau aber wiegelt ab, spricht von ihrem zukünftigen aufregenden Leben und weckt in ihrer gespielten Euphorie das Kind auf. Sie überlässt es dem Mann, das Kind wieder zu beruhigen und das Frühstück zuzubereiten.

Dann läutet das Telefon; der Sänger und die Freundin laden die Frau und ihren Mann in einen Nachtklub ein, woraufhin der Mann vor Eifersucht rast. Der Mann befürchtet, er habe seine Frau verloren, doch diese verwandelt sich wieder in die normale Ehefrau.

Während das Ehepaar am Frühstückstisch sitzt, kommen der Sänger und die Freundin und sind überrascht über das altmodische Ehepaar. Das Ehepaar aber ist glücklich, denn es wird nicht von der Mode, sondern von der Liebe geleitet.
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