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ALEXANDER BORODIN OPERA FÜRST IGOR

Alexander Borodin

Fürst Igor

Alexander Borodin.

Bemerkung

Oper in einem Vorspiel und vier Akten.

Ort Zeit

In der Stadt Putiwl und im Lager der Polowetzer, 1185. Uraufführung in St. Petersburg am 4.11.1890.

Personen

Fürst Igor, Igor Swjatoslawitsch, Fürst von Sewersk (Bariton), Jaroslawna, seine Frau in zweiter Ehe (Sopran), Wladimir Igorjewitsch, sein Sohn aus erster Ehe (Tenor), Fürst Galitzki, Bruder der Fürstin Jaroslawna (Baß), Khan Kontschak, Oberhaupt der Polowetzer (Baß), Kontschakowna, seine Tochter (Alt), Owlur, Wache der Polowetzer (Tenor), Skula und Jerosch, Gudokspieler (Baß und Tenor).

Handlung

Vorspiel. Fürst Igor wird von seinem Volk verabschiedet. Er zieht mit seinem Sohn Wladimir an der Spitze seiner Soldaten in den Kampf gegen die Polowetzer, die erneut in sein Land eingefallen sind. Er umarmt noch ein letztes Mal seine junge Frau Jaroslawna. Sowohl seine Frau wie auch sein geliebtes Land hat er in seiner Abwesenheit dem Fürsten Galitzki anvertraut, dem Bruder seiner Frau. Beim Verlassen der Stadt verdunkelt sich die Sonne, was das Volk als schlechtes Omen aufnimmt. Doch Fürst Igor lässt sich nicht entmutigen. Frohen Mutes führt er seine Truppen aus der Stadt.

1. Akt. Bankett im Palast des Fürsten Galitzki. Fürst Galitzki hat das ihm gegebene Vertrauen völlig missbraucht. Das Volk leidet unter dem wüsten Treiben der Aristokraten. Niemand kann dem Einhalt gebieten. Eine Gruppe von Bauernmädchen erscheint, und fordert die Freundin zurück, die entführt und entehrt wurde. Doch sie erhalten nur Hohn und Spott.

Fürst Galitzki brüstet sich sogar selbst mit der Tat. Auch die Fürstin Jeroslawna, seine Schwester, kann ihn nicht zur Vernunft bringen. Sie hat nicht die Macht gegen ihn anzutreten. Die Situation wird noch schlimmer, als die Meldung eintrifft, das Heer der Russen sei geschlagen und Fürst Igor mit Sohn in Gefangenschaft der Polowetzer geraten. Nun rufen die Höflinge Galitzki zum Herrscher aus.

2. Akt. Im Lager der Polowetzer. Die Gefangenen, Fürst Igor und sein Sohn Wladimir, werden vom Khan Kontschak respektvoll behandelt. Es entsteht eine Art Freundschaft. Trotzdem sehnt sich der Fürst nach seiner Freiheit und Heimat. Wladimir jedoch hat sich in Kontschakowna, die schöne Tochter des Khans, verliebt. Er schwankt nun zwischen Pflicht und Liebe. Auch Kontschakowna empfindet tiefe Liebe für Wladimir. Kontschak möchte Igor die Freiheit schenken, dieser muss jedoch versprechen, dass er nie mehr gegen die Polowetzer kämpfen wird. Fürst Igor jedoch ist nicht in der Lage, solch ein Versprechen zu geben. Kontschak kann dieses Verhalten sehr gut verstehen, seine Achtung vor Igor steigt noch mehr. Zum Ehren der Gefangenen wird ein glanzvolles Fest gegeben.

3. Akt. Den Fürsten Igor erreichen schlimme Nachrichten aus seiner Heimat. So erfährt er, dass die Polowetzer ein weiteres Mal die Russen besiegt und sogar Putiwl zerstört haben. Nun kann ihn nichts mehr halten, er entscheidet sich einen Fluchtversuch zu unternehmen. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm, als die Polowetzer nach der Siegesfeier total betrunken sind.

Der Fluchtversuch ist fast erfolgreich, da Fürst Igor entkommt, aber sein Sohn Wladimir gefasst wird. Nun ist das Leben Wladimirs in Gefahr. Doch die ihn innigst liebende Kontschakowna rettet ihm das Leben. Der großmütige Khan Kontschak hat Verständnis für den Fürsten und sieht von dessen Verfolgung ab. Außerdem vereinigt er die Liebenden.

4. Akt. Die zerstörte Stadt Putiwl. Jaroslawna klagt vor den zerstörten Mauern ihrer Stadt, als ein unbekannter Krieger auf sie zukommt. Sie erkennt ihren Igor. Das Paar umarmt sich voller Glück, auch das Volk hat ihren Fürsten erkannt und strömt zusammen. Jubelnd begrüßen sie ihren zurückgekehrten Fürsten.
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02. July 2016
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