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Markneukirchen, Instrumentalwettbewerb 2022 – HORN – TUBA, IOCO Aktuell, 13.01.2022

Instrumentalwettbewerb
13. January 2022
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Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF
Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2022

Fach Horn: 89 Bewerbungen aus 30 Länder – Fach Tuba: Meldefrist bis 31.1.2022

Der Markneukirchner Musikwettbewerb wird im jährlichen Wechsel zwischen Streich- und Blasinstrumenten (jeweils zwei Instrumente) ausgetragen und dient der Nachwuchsförderung junger Instrumentalisten. Er steht auf hohem künstlerischen Niveau und wird von der Fachwelt als bedeutsames Ereignis angesehen. Vordere Plätze bedeuten fast immer für die Teilnehmer den Sprung in die Internationalität und werden als Gütesiegel gewertet. Die große Resonanz beruht nicht zuletzt auf dem einmaligen Flair, geprägt von besonderem Profil und besonderem Reiz, der Wechselbeziehung zwischen Handwerk und künstlerischem Tun.

Nach der Corona bedingten Absage 2020 soll es in diesem Jahr 2022 eine Neuauflage des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen in den Fächern Horn und Tuba geben. Zur Freude der Veranstalter zeichnet sich ein großes internationales Interesse junger Musikerinnen und Musiker am hochkarätigen Leistungsvergleich in der vogtländischen Musikstadt ab. Zum Anmeldeschluss im Fach Horn am 10. Januar 2022 lagen insgesamt 89 Bewerbungen vor. Die jungen Hornistinnen und Hornisten stammen aus 30 verschiedenen Ländern, die sich auf fünf Kontinente verteilen; davon 20 aus Deutschland, 8 aus Portugal, 5 jeweils aus Italien, Japan, Südkorea, 4 aus China;  42 Teilnehmer*innen stammen aus 24 weiteren Ländern, von Brasilien bis Taiwan.

Alle 89 Bewerber im Alter zwischen 16 und 31 Jahren konnten direkt ohne Vorauswahl zum Wettbewerb zugelassen werden und sind nun herzlich eingeladen, vom 5. bis 14. Mai 2022 ihr Können in den vier öffentlichen Wettbewerbsrunden zu präsentieren. Wie bereits 2020 bilden Bewerbungen aus Deutschland mit 20 Anmeldungen die größte Gruppe, gefolgt von Portugal (8) sowie Italien, Japan und Südkorea (je 5). Neu im Länderspiegel dieses Faches sind Irland und Mexiko.

Der Eintritt für das Preisträgerkonzertbeträgt 8 €/10 Euro im Vorverkauf. Karten für die Finalrunden sind an der Abendkasse für 3 Euro erhältlich. Weitere Informationenerhalten Sie im Sekretariat des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen, Tel.: 037422/41160, Fax: 037422/41169, E-Mail: Instrumentalwettbewerb@markneukirchen

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF
Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Für das Fach Tuba läuft die Meldefrist noch bis zum 31. Januar 2022.

Wie bereits in den Vorjahren hat der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, auch für 2022 wieder die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Christian Lampert – selbst Preisträger des Markneukirchener Hornwettbewerbes 1988 – der diese Funktion im Jahr 2018 vom langjährigen Präsidenten Prof. Peter Damm übernommen hat. Mit Prof. Raimund Zell und Prof. Szabolcz Zempléni kehren zwei weitere Preisträger früherer Markneukirchener Horn-wettbewerbe als Juroren an den Ort ihres Erfolges zurück.

Unter Leitung von Prof. Christian Lampert werden international anerkannte Musikerpersönlichkeiten und Pädagoginnen und Pädagogen in der Fachjury wirken in nahezu unveränderter Besetzung wie es die Planungen im Jahr 2020 vorsahen. Dazu gehören im Bereich Horn Prof. Mag. Johannes Hinterholzer (Österreich) als Fachjuryvorsitzender, Prof. Thomas Hauschild (Deutschland), Prof. Marie-Luise Neunecker (Deutschland), Prof. Premysl Vojta (Tschechische Republik), Prof. Frøydis Ree Wekre (Norwegen), Prof. Raimund Zell (Deutschland) und Prof. Szabolcs Zempléni (Ungarn).

Die Bestplatzierten erwarten neben den Geldpreisen, die in diesem Jahr für die beiden Fächer Horn und Tuba u.a. von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie dem Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen gestiftet werden, auch Konzertengagements z.B. mit der Chursächsischen Philharmonie, ein Sonderpreis von Armin Schaer und Cornelia Bertacco Schaer in Höhe von 2.500 Euro für die beste Tubistin des Wettbewerbes zur Förderung ihrer musikalischen Weiterbildung sowie ein Publikumspreis, gestiftet von der Sparkasse Vogtland. Unterstützt wird der Wettbewerb darüber hinaus auch durch weitere Institutionen und Unternehmen der Region wie die Stadt Markneukirchen, eins energie, enviaM und die Stiftung der Sparkasse Vogtland.

Markneukirchen / 44. Internationaler Instrumentalwettbewerb Makneukirchen hier Preistraeger Victor Julien-Laferriere © Ellen Liebner
Markneukirchen / 44. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen hier Preistraeger 2020 Victor Julien-Laferriere © Ellen Liebner

Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offenstehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 6. Mai 2022. Solist des Abends wird der polnische Kontrabassist Marek Romanowski (Preisträger IIW 2015) sein. Er präsentiert sich mit dem Kontrabasskonzert von Johann Baptist Vanhal. Eintritt: VVK 16,-/13,- Euro, AK 18,-/15,- Euro.

Ein musikalischer Höhepunkt aus dem Bereich der Blasmusik folgt am darauffolgenden Dienstag, den 10. Mai 2022, wenn das Blasorchester Markneukirchen zum gemeinsamen Konzert mit dem Heeresmusikcorps
Veitshöchheim in die Musikhalle einlädt. Dabei wird den Markneukirchener Musikern eine besondere Ehre zu teil, denn das exzellente Ensemble der Bundeswehr tritt in der Regel nicht gemeinsam mit Laienmusikern auf.

Während der Wettbewerbstage wird es wieder mehrfach Gelegenheit geben, Einblicke in den Musikinstrumentenbau der Region zu erhalten. So plant die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau jeweils mittwochs 14.30 Uhr Schauvorführungen in den Erlebniswerkstätten.

Das Thema Musikinstrumentenbau wird darüber hinaus auch in wettbewerbsbegleitenden Ausstellungen von Musikinstrumentenmachern sowie bei Veranstaltungen im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen aufgegriffen.

Mit dem festlichen Preisträgerkonzert erreichen die Wettbewerbstage schließlich am 14. Mai 2022 um 19.00 Uhr ihren abschließenden Höhepunkt. Die Bestplatzierten der Fächer Horn und Tuba präsentieren sich erneut
mit herausragenden Interpretationen aus dem Wettbewerbsprogramm. Dabei werden u.a. das Tuba-Konzert von Edward Gregson sowie York Bowens Horn-Konzert in Begleitung der Clara-Schumann-Philharmoniker zu
hören sein. Beide Werke stehen auch in den Finalrunden am 12. Mai (Tuba) und am 13. Mai (Horn) auf dem Programm.

Der Eintritt für das Preisträgerkonzert beträgt 8 Euro / 10 Euro im Vorverkauf. Karten für die Finalrunden sind an der Abendkasse für 3 Euro erhältlich. PMCSMNK


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