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Wien, Wiener Symphoniker, Philippe Jordan – Letzte Konzerte als Chefdirigent, 29.08. 2020

Wiener Symphoniker
26. August 2020
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Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker / Gruppenfoto am Podium des Großen Saales im Wiener Konzerthaus (mit Chefdirigent), © Stefan Oláh
Wiener Symphoniker / Gruppenfoto am Podium des Großen Saales im Wiener Konzerthaus (mit Chefdirigent), © Stefan Oláh

Philippe Jordan –  Letzte Konzerte als Chefdirigent der Wiener Symphoniker

FULMINANTER ABSCHLUSS EINER ÄRA

Nach einer denkbar außergewöhnlichen letzten Saison geht dieser Tage die so reiche und produktive Amtszeit von Philippe Jordan als Chefdirigent der Wiener Symphoniker zu Ende. Nun heißt es denn Abschied nehmen: Mit einer Konzertserie in Bregenz, Wien und Grafenegg verneigen sich Orchester und Chefdirigent nach sechs prägenden und beglückenden gemeinsamen Jahren ein letztes Mal gemeinsam vor ihrem Publikum. Diese letzten Konzerte Jordans in seiner Funktion als Chefdirigent sind ganz der expressiven Klangwelt von Richard Strauss gewidmet. Auf dem Programm steht neben den beiden frühen symphonischen Dichtungen Don Juan und Till Eulenspiegels lustige Streiche auch ein besonders eng mit der Orchestergeschichte verbundenes Werk des großen Spätromantikers: die Rosenkavalier-Suite, die vor 75 Jahren von den Wiener Symphonikern zur Österreichischen Erstaufführung gebracht wurde.

Wiener Symphoniker und Philippe Jourdan im Musikverein
youtube Trailer Wiener Symphoniker
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Bereits am vergangenen Wochenende war das Wiener Traditionsorchester unter seinem scheidenden Chefdirigenten zum Auftakt ihrer kleinen Abschieds-Tournee im Festspielhaus Bregenz zu erleben. Publikum und Presse zeigten sich hellauf begeistert. Mit Standing Ovations wurden Dirigent und Orchester gefeiert, die Kritik sah die „Symphoniker im Klangrausch“ (Kronen-Zeitung) und  eine „mitreißende Gala mit Werken von Richard Strauss, die Jordan und seinem Orchester sehr zu liegen scheinen und an denen sie gemeinsam nochmals ihre vielfach erprobten klanglichen Finessen, ihre geschärfte Präzision und natürlich die als Identität sorgsam gepflegte Wiener Klangkultur entzünden“ (Vorarlberger Nachrichten). Dienstag und Mittwoch dieser Woche folgen zwei weitere Darbietungen im Großen Saal des Wiener Konzerthauses, bevor die Ära Jordan schließlich am 29. August mit einem Konzert in der einzigartigen Kulisse des Wolkenturms des Festival Grafenegg zu Ende geht.

Rechtzeitig zum Ende seiner Amtszeit präsentieren Jordan und die Wiener Symphoniker mit der fünften gemeinsamen CD-Produktion im orchestereigenen Label außerdem einen weiteren Höhepunkt ihrer künstlerischen Zusammenarbeit: Die Gesamteinspielung der Symphonien von Johannes Brahms. Die zuvor veröffentlichten Aufnahmen mit Werken Schuberts, Tschaikowskis, Berlioz‘ und nicht zuletzt der fünfteilige umjubelte Beethoven-Zyklus dokumentieren den ungemein produktiven gemeinsamen künstlerischen Weg der vergangenen sechs Jahre, der nun mit Brahms zu seinem krönenden Abschluss kommt. Schon anlässlich der Konzerte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins im Herbst 2019, bei denen die nun veröffentlichten Aufnahmen entstanden, zeigte sich die Presse begeistert: „Brahms im Musikverein zeigt, was Jordan in fünf Jahren geleistet hat.“ schrieb die Presse, und auch der Kurier schlug ähnliche Töne an: „Philippe Jordan hat (…) die Wiener Symphoniker für die höchste Spielklasse qualifiziert“. Von der außergewöhnlichen Qualität der Kombination Jordan und Symphoniker kann man sich dieser Tage nun noch im Wiener Konzerthaus und in Grafenegg überzeugen – Restkarten sind über die Veranstalter verfügbar.

Nachfolger von Philippe Jordan als Chefdirigent der Wiener Symphoniker ist der Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada, der das Amt offiziell am 10. Oktober im Wiener Konzerthaus antritt. Am Programm seiner Antrittskonzerte stehen neben einer Uraufführung eines Auftragswerks der jungen niederländischen Komponistin Carljin Metselaar Kompositionen von Erich Maria Korngold, Franz Schreker und wiederum Richard Strauss.

—| Pressemeldung Wiener Symphoniker |—


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