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InstrumentalwettbewerbPressemeldung

Markneukirchen, 52. Internationaler Wettbewerb Viola und Kontrabass 2017, 08.2016

Instrumentalwettbewerb
19. August 2016
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Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF
Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

52. Internationaler Instrumentalwettbewerb 2017

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner
Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner

 Instrumentalwettbewerb 2017 für Viola und Kontrabass

Schirmherr Christian Thielemann

Markneukirchen ist schön. Doch die musikalische Tradition des Ortes ist spektakulär: Reizvoll auf dem westlichen Elstergebirge Sachsens gelegen, im oberen Vogtland nahe Tchechien, besitzt der Ort eine ungewöhnliche Spezialität: Um 1200 gegründet wird der Ort nach seinem Gründer Albertus Nothaft de Wildestein Nothaft genannt. Stadtrechte erhielt das Örtchen Nothaft bereits 1360. 1405 erstmals als Markt Neukirchen amtlich erwähnt, besaß es als „Amtsstädtchen“ schon früh Sitz und Stimme im „kursächsischen Landtag“.

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF
Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich schafft eine neues Instrument © FFF

Überregionale Bedeutung gewinnt das kleine Örtchen ab 1658, als protestantische Glaubensflüchtlinge den Geigenbau in die Stadt bringen. 12 Geigenbauer gründen 1677 die erste Geigenmacherinnung, 1750 beginnt der Bogenbau, 1777 gründen Saitenmacher die erste Saitenmacherinnung. 1797 schließen sich Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „Musikalischen Blas,- Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Um 1800 werden Gitarren gebaut; Zithern und Mandolinen folgen bald. 1834 wird in Markneukirchen die erste Musikschule Deutschlands gegründet. Auch die Martin-Trompete (Schalmei) wird 1905 in Markneukirchen entwickelt.

Zum 52. Internationalen Instrumentalwettbewerb werden vom 4. bis 13. Mai 2017 die Fächer Viola und Kontrabass im Mittelpunkt stehen.

Zu den drei öffentlichen Auswahlprüfungen und einer Finalrunden in jedem Fach sowie dem abschließenden Preisträgerkonzert in Begleitung der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach werden erneut außergewöhnliche Talente aus aller Welt erwartet. In diesen Tagen erfolgte die öffentliche Ausschreibung des Wettbewerbsprogramms, das gemeinsam mit allen weiteren Informationen zum Wettbewerbsablauf ab sofort über die Homepage des Wettbewerbes www.instrumental-competition.de abgerufen werden kann. Anmeldungen können dort direkt online erfolgen oder schriftlich mittels Formular, das gemeinsam mit der Ausschreibungsbroschüre im Sekretariat des Wettbewerbes angefordert werden kann. Die Anmeldefrist läuft bis 31. Januar 2017. Die Anmeldegebühr beträgt 100 Euro, die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren im Fach Viola bzw. 32 Jahren für Kontrabass. Den Preisträgern werden Geldpreise im Wert von 22.000 Euro sowie Konzertengagements und verschiedene Sachpreise in Aussicht gestellt.

Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Kontrabass 2015: (v.l.n.r.) Viktor Osokin (2. Preisträger, Ukraine), Marek Romanowski (3. Preisträger, Polen), Dominik Wagner (1. Preisträger, Österreich/Deutschland) © Ellen Liebner
Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Kontrabass 2015: (v.l.n.r.) Viktor Osokin (2. Preisträger, Ukraine), Marek Romanowski (3. Preisträger, Polen), Dominik Wagner (1. Preisträger, Österreich/Deutschland) © Ellen Liebner

Für den Wettbewerb 2017 hat der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Julius Berger. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Thomas Selditz – Viola (Deutschland) und Prof. Frithjof-Martin Grabner – Kontrabass (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Viola Prof. Antonello Farulli (Italien), Prof. Herbert Kefer (Österreich), Prof. Erich Wolfgang Krüger (Deutschland), Prof. Martin Outram (Großbritannien), Prof. Hariolf Schlichtig (Deutschland), Prof. Jean-Philippe Vasseur (Frankreich), Prof. Danusha Waskiewicz (Deutschland) und Prof. Barbara Westphal (Deutschland). Im Fach Kontrabass gehören der Jury an: Prof. Michinori Bunya (Japan), Prof. Paul Erhard (USA), Prof. Mette Hanskov (Dänemark), Prof. Miloslav Jelínek (Tschechische Republik), Prof. Dorin Marc (Rumänien), Prof. Thomas Martin (Großbritannien), Prof. Barbara Sanderling (Deutschland), die bereits zum 8. Mal ihre Jurymitgliedschaft in Markneukirchen zugesagt hat, und Prof. Dan Styffe (Schweden).

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